Anfahrt

Koordinaten: 49°56'26.0"N 8°20'54.6"E

(für Navigationssysteme)

Unser Hofgut liegt auf der Rheininsel Langenau und ist mit dem PKW nur von Süden aus erreichbar. Von Trebur aus kommend folgen Sie dem Riedweg Richtung Westen aus dem Ort hinaus. Sie bleiben auf diesem Weg für ca. 5 km bis zum großen Winterdeich, diesen überqueren Sie und biegen nach weiteren 800 Meter in einem kleinen Waldstück rechts ab auf den Steindamm. Dieser führt Sie auf die Halbinsel und von dort fahren Sie noch 3 km geradeaus und kommen direkt auf unser Hofgut.

Die Wege auf der Halbinsel sind alle privat, als unsere Gäste dürfen Sie diese benutzten. Die Anfahrt ist mit Bussen bis maximal 30 Personen passierbar. Wenn Sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu uns kommen möchten können Sie auch die Zufahrt über die Altrhein Fähre Johanna von Norden aus vornehmen. Informationen hierzu finden Sie hier.


Geschichte

Historisches Gemälde vom Hofgut Langenau

 

Die wechselvolle Geschichte von der Insel und Hofgut reicht bis ins 15 Jahrhundert zurück. Die Mainzer Patrizierfamilie zu den Gensfleischs, zu der auch der Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg gehörte (er hieß eigentlich Johannes Gensfleisch, geb. 1400 in Mainz auf dem elterlichen "Hof zum Gutenberg"), war bis 1510 Eigentümerin der Inselauen.

 

Danach hatte die Familie von Molsberg Hofgut und Ländereien bis ins 20. Jahrhundert inne. Der letzte Sproß dieser Familie, die Freifrau von Hügel, lebte bis in die 50er Jahre hochbetagt auf dem benachbarten Gut Nonnenau.

 

1909 wurde die Rheinaue samt Hofgut an ein Konsortium verkauft und im Pachtverhältnis für Obstanbau genutzt.

 

1918 übernahm die Gustavsburger Maschinenfabrik MAN die Insel und das Hofgut. Mit Ackerbau und Viehzucht sicherte man sich so die Nahrungsmittel für die werkseigene Kantine der Firma.

 

1970 hat der Landwirt Winfried L. Kreuzer aus Egelsbach das Hofgut in einem renovierungsbedürftigen Zustand übernommen. Mit viel Idealismus und großem Engagement wurde der Hof in drei Jahrzehnten in einen ansprechenden, gepflegten Zustand gebracht und seitdem auch gehalten. 

 

Als zweites wirtschaftliches Standbein ist aus einer kleinen, improvisierten Apfelweinwirtschaft auf dem Hof die Gastronomie in der heutigen Form gewachsen. Als Winfried L. Kreuzer im Jahr 2007 starb, übernahm seine Schwester Heide-Marie Cremerius mit ihrem Mann den Betrieb und führt ihn in alter Familientradition weiter.

 

(Quelle: Lebendige Heimat 1958, Seiten 222-225)